Arbeitsgemeinschaft Elisabeth Kübler-Ross

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Die Arbeits- gemeinschaft Elisabeth Kübler-Ross bietet ihre  homepage als Ausgangsbasis zur Vorstellung der einzelnen Hospize in der Schweiz, Österreich und Deutschland an. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn  Sie "Ihr" Hospiz im Detail vorstellen wollen. Falls Sie eine eigene homepage im Internet unterhalten, setzen wir gerne einen Link darauf.

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Elisabeth Kübler-Ross verstorben !

 
Elisabeth Kübler-Ross
Warten auf den Tod: Elisabeth Kübler-Ross in der Wüste von Arizona
(Bild key)
 

Unsere Vorstandsvorsitzende, Ärztin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross ist am Dienstag in ihrem Haus in Scottsdale, Arizona, gestorben. Sie wurde weltweit bekannt mit Publikationen über ihren Forschungsbereich wie «Interviews mit Sterbenden» und ihre Erfahrungsberichte über Nahtod-Erlebnisse.

Bereits als 17-Jährige arbeitete sie am Kantonsspital Zürich als Laborantin und bereitete sich daneben auf die Eidgenössische Matur vor. Ihr Medizinstudium finanzierte sie sich vorwiegend selbst. Im Jahr 1957 promovierte sie. Ein Jahr später heiratete sie den amerikanischen Arzt Emanuel Robert Ross und zog mit ihm in die USA, wo sie fortan wirkte.

Sie spezialisierte sich auf Psychiatrie und arbeitete in Krankenhäusern sowie als Dozentin und Professorin. Angeregt durch die Arbeit mit Schwerstkranken begann sie die systematische Erforschung des Sterbevorgangs und gründete in den USA Hospize für Todkranke.

Anerkennung und Kritik

Neben vielen Auszeichnungen, darunter 23 Ehrendoktorhüten, stiessen Kübler-Ross' Thesen in der Fachwelt auch auf heftige Kritik. Insbesondere wurde ihr ein Hang zum Esoterischen vorgeworfen, nachdem sie die Verbreitung von Aids als «apokalyptische Herausforderung der Menschheit» bezeichnet hatte.

«Dem Tod ins Gesicht sehen»

Der Schweizer Regisseur Stefan Haupt zeigt die Sterbeforscherin in seinem Filmporträt «Dem Tod ins Gesicht sehen» als Kämpferin für ein würdiges Sterben, aber auch als hartnäckige Verfechterin des Glaubens an ein Leben nach dem Tod.

1995 erlitt Kübler-Ross einen Schlaganfall, von dem sie sich nicht mehr erholte. Nach weiteren Schlaganfällen blieb sie an den Rollstuhl gefesselt. In ihrem Heim in Scottsdale, in der Wüste von Arizona, wartete sie, wie sie kämpferisch-provokativ erklärte, auf den Tod.

Nachruf von Isabelle Imhof in der Neuen Zürcher Zeitung, Mittwoch, 25.8.2004

 

Elisabeth Kübler-Ross  *8.7.1926   + 24.8.2004

Wie wir sie kannten...

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Die Drillinge: Elisabeth, Eva, Erika

Elisabeth Kübler-Ross mit Mutter Teresa

 

Virginia 1991

Familie Küber-Ross 1988

Ken, Manny, Barbara, Elisabeth

 

Elisabeth mit Schwester Eva

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Sie wurde am 8.Juli 1926 als eine von Drillingsschwestern geboren und wuchs in der Nähe von Zürich auf. Nach dem Krieg studierte sie Medizin und arbeitete kurze Zeit als Landärztin. Nach ihrer Heirat ging sie in die USA und begann dort 1958 ihre Fachausbildung für Psychiatrie. 1965 übernahm sie eine Professur an der Universität Chicago. 1969 erschien ihr erstes Buch "Interviews mit Sterbenden", das sie weltweit berühmt machte. Damit brach sie mit dem Tabu, das Sterben als einen wesentlichen Teil des Lebens aufzufassen. Die Hospizbewegung, Sterbebegleitung und Selbsthilfegruppen für Trauernde verdanken sich ihrer Initiative.
Bis zur Erscheinung Ihres Bestsellers war der Tod ausschließlich eine Domäne der Geistlichkeit. Die Ärzte waren am Leben interessiert, und das Leben war für die Lebenden da. Der Tod wurde den Leichenbestattern überlassen. Doch Elisabeth Kübler-Ross wagte es, Sterbende zu fragen, was und woran sie dachten und welche Gefühle sie angesichts ihres bevorstehenden Todes hegten. Mit ihren Erkenntnissen löste sie eine wahre Revolution aus. Die Sterbenden, so schrieb sie, durchlaufen bestimmte Stadien:
Leugnung: "Nicht ich, das kann unmöglich mir passieren"
Zorn: "Warum ausgerechnet ich?"
Verhandeln: Hadern mit Gott
Depression: Das Spiel ist aus
Akzeptanz: Es ist gut so.
Wenn man den Sterbenden hilft, das zu tun, was die Therapeuten "Arbeit an der Depression" nennen, dann können sie am anderen Ende des Tunnels ihrer Depression wieder auftauchen und das fünfte Stadium, das Stadium ihrer Akzeptanz, erreichen. Dies ist ein Stadium großer spiritueller Ruhe und Gelassenheit und auch ein Stadium des Lichts. Menschen, die den Tod akzeptiert haben, haben ein Licht in sich. Es ist beinahe so, als seien sie schon gestorben und in einem psychospirituellem Sinn wieder auferstanden. Das zu sehen ist wunderschön.
Das kommt jedoch nicht sehr häufig vor. Die meisten Menschen sterben nicht in diesem wunderschönen fünften Stadium der Akzeptanz. Sie sterben immer noch leugnend, zornig, verhandelnd oder deprimiert. Der Grund dafür ist, daß die Arbeit an der Depression so schmerzlich und schwierig ist, daß sie, sobald sie damit konfrontiert werden, wieder in das Stadium des Leugnens oder des Zorns oder Verhandelns zurückfallen.
Ihnen dabei zu helfen, dieses wunderschöne fünfte Stadium der Akzeptanz zu erreichen, ist eine der Aufgaben der Hospizbewegung.

ekr05.jpg (12481 Byte) From TIME magazine *100 greatest Scientists & Thinkers* /1999/ Unsung heroes: Elisabeth Kubler-Ross
For this Swiss-born psychiatrist, death was medicine's dirty secret. American doctors, she learned early on, rarely discussed the subject with the terminally ill, and the idea of administering pain killers or letting patients die at home or with their families around them was almost unheard of. Determined to overthrow this taboo, she interviewed hundreds of dying patients, sometimes in the presence of startled medical students. Her best-selling 1969 book, On Death and Dying, detailed her now popularly accepted conclusions. The dying, she wrote, go through five psychological stages: denial ("No, it won't happen"), anger ("Why me?"), bargaining ("God, just a little longer?"), depression and finally acceptance. Lecturing and writing at a furious pace, she went on to campaign for hospice care in the U.S., gave countless "life, death and transition" workshops around the world and tried to help babies with AIDS. Her current infatuation with mysticism and the afterlife distresses some in the psychiatric community. Even so, though hobbled by several strokes, Kubler-Ross, at 72, remains a powerful voice for the terminally ill and their loved ones.

KINOFILM über Elisabeth 

Den Film können Sie ab sofort auch in der Schweiz, Deutschland, Österreich über Internet (Amazon) als Video oder DVD erwerben.

ELISABETH KÜBLER-ROSS
Dem Tod ins Gesicht sehen

von Stefan Haupt
CH 2002, Doc
Kinostart: Januar 2003

 

Elisabeth Kübler-Ross hat sich ein Leben lang mit Sterben und Tod beschäftigt und damit Weltberühmtheit erlangt. Mit ihrem Engagement hat sie viel zur Enttabuisierung des Sterbens beigetragen und «Sterbebegleitung» zum Thema gemacht. Heute lebt die Schweizer Ärztin zurückgezogen in der Wüste von Arizona, nahe jenem Übergang, den sie selber so leidenschaftlich erforscht hat.

Im Zentrum des Films stehen die Gespräche mit Elisabeth Kübler-Ross in Arizona. Sie blickt auf ihr Leben zurück, erzählt von ihrer Kindheit, ihrer Arbeit und davon, wie sie mit ihrem eigenen Altern und Sterben umzugehen versucht.

Interviews mit ihren beiden Drillingsschwestern, mit Freunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie reichhaltiges Archivmaterial geben Einblick in das Lebenswerk und die Geschichte dieser aussergewöhnlichen Frau.

Mehr über die Hospizbewegung im Allgemeinen und über Elisabeth Kübler-Ross im Besonderen finden Sie auf der homepage des Scheffel-Gymnasiums in Lahr/Schwarzwald


Die letzten Bilder von Elisabeth Kübler-Ross: 

Besuch von Elisabeth in der Schweiz im März 2002

  Am 10. August 1999 erblickte das erste Enkelkind von Elisabeth das Licht der Welt:
Syliva Anna

Die glückliche Großmutter hätschelt liebevoll das erste Kind ihrer Tochter Barbara und ihres Schwiegersohnes Jeffrey Rothweiler.

 

Elisabeth und ihr Sohn Ken Ross im November 2002

Der großzügige Sponsor unserer Homepage möchte nicht genannt werden.